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Gassner jun./Wüstenhagen dürfen voll attackieren
Saturday, 13 August 2011 00:00
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Was für ein Unterschied. Nach der letzten WM-Rallye in Finnland, den extrem schnellen und auch sprunghaften Schotterprüfungen im Land der 1.000 Seen, wechselt der Rallye-Tross nun auf deutschen Asphalt.



Die beschauliche Weingegend an der Mosel wird drei Tage lang ganz im Zeichen der schrillen Rallyeweltmeisterschaft stehen. Seit dem letzten Jahr steht die Rallye Deutschland wieder fix im WRC-Kalender und dies sehr zur Freude der Rallyestars, aber auch zur großen Freude der Fans im Raum Trier.

344 Kilometer auf 19 Prüfungen.
Die Rallye Deutschland gilt völlig zurecht als Klassiker – mit seinen berühmten Spitzkehren in den Weinbergen, Sonderprüfungen wie Panzerplatte und Baumholder – einfach herausragend, sowie die zahlreichen Hinkelsteine am Streckenrand.

Für das Team Red Bull SKODA gibt es erneut ein Heimspiel. Während Juho Hänninen/Mikko Markkula (FIN) zuletzt in Finnland auf vertrautem Boden gewinnen konnten, haben nun die deutschen Rallyemeister 2009 Heimvorteil: Hermann Gassner jun./Kathi Wüstenhagen (GER).

Hänninen will unbedingt den dritten WM-Lauf in Folge gewinnen und seine Titelambitionen in diesem Jahr weiter unterstreichen.

Gassner jun. hingegen will bei seinem Heimspiel ebenfalls ganz nach vor – zumindest auf das Podium. Beide Red Bull SKODA Teams können bis zum Rallyestart in Deutschland noch testen.

Und beide Teams werden entsprechend gut vorbereitet am Start der Rallye Deutschland stehen – bei der ersten Sonderprüfung Ruwertal/Fell 1, am Freitag, 19. August 2011, um 10:13 Uhr.

Gassner jun.: „Meine Heimrallye wird natürlich ganz besonders für mich. Auch wenn ich die meisten Prüfungen hier kenne – so wird es mit dem Fabia S2000 doch eine absolute Premiere sein. Die Tests an den vergangenen Tages verliefen sehr gut, ich fühle mich sehr wohl im Auto und hoffe, ganz weit vorne ins Ziel zu kommen.“

Teamchef Raimund Baumschlager: „Wir werden am Mittwoch und dann auch am nächsten Montag testen – und wir werden bereit sein für eine selektive Rallye. Hermann wird hier erstmals mit seinem Fabia auf Asphalt fahren, und er wird erstmals in diesem Jahr auch ohne angezogene Handbremse fahren dürfen. Er darf und soll bei seiner Heimrallye voll attackieren."