10. November 2010

Hermann Gassner jun. / Katharina Wüstenhagen (GER), Mitsubishi Lancer EVO IX, gehen mit guten Erfahrungen in Wales an den Start.

Am kommenden Wochenende wird die Rallye-Weltmeisterschaft 2010 mit der Rallye Great Britain in Wales beendet.

Ein finaler Höhepunkt sollte diese Rallye für die Deutschen Red Bull Rallye-Piloten Hermann Gassner jun./Katharina Wüstenhagen werden, vor allem nach der herausragenden Leistung zuletzt in Spanien, als der junge Bayer die „konventionelle“ Gruppe N gewinnen konnte.

Der Lernprozess der beiden in diesem Jahr sollte in Wales eine Fortsetzung finden, wenn auch unter anderen Voraussetzungen. Gassner jun. war bereits zweimal bei dieser Rallye im Raum Cardiff am Start und weiß über Besonderheiten, Beschaffenheit der Strecken und die Eigenheiten dieser Prüfung bestens Bescheid.

Der ständige wechselnde Grip auf den einzelnen Prüfungen wird dabei die größte Herausforderung darstellen – vor allem bei den Wetterverhältnissen Mitte November in Wales. Dazu kommen Regen, Nebel und eingeschränkte Sichtverhältnisse.

Aber gerade diese Bedingungen liebt der junge Bayer: „Diese Rallye ist einzigartig, fantastisch – aber du musst mit einigem Respekt in diese Rallye gehen. Wir haben uns in diesem Jahr enorm entwickelt, konnten sehr viel Zeit im und mit dem Auto verbringen. Wir müssen diesen Schwung mitnehmen und sollten die Rallye Great Britain in jedem Fall zu Ende fahren.

Auch wenn sich unsere SP-Zeiten immer sehr gut entwickelt haben: Das primäre Ziel bleibt es, den Lernprozess fortzusetzen, auch und gerade in Wales!“

BRR-Teamchef Raimund Baumschlager: „Hermann ist auf dem richtigen Weg, schon während der ganzen Saison hat er bewiesen, dass er lernen will und kann. Natürlich wäre es wichtig, diese sehr gute Saison auch mit einer positiven Leistung zu beenden. Die Rallye Great Britain ist eine der härtesten Veranstaltungen, und Hermann muss von A bis Z voll konzentriert sein. Wenn er weiter solche Fortschritte macht, dann hat er eine große Zukunft vor sich.“

Die Rallye wird in Cardiff gestartet und führt über knapp 360 Sonderprüfungskilometer, auf 20 anspruchsvolle Wertungsprüfungen verteilt.