9. April 2014

Gassner jr. / Mayrhofer starten mit Lancer Evo VIII

Kritik an Klassenauschreibung

Schon seit vielen Jahren treten die Gassners bei der Osterrallye in Tiefenbach an. Während Vater Hermann Gassner diese Rallye schon öfter gewinnen konnte, feierte Sohn Hermann jr. letztes Jahr seinen ersten Gesamtsieg bei dieser Veranstaltung. Allerdings hat er auch andere gute Erinnerungen: „Ich bin hier 2004 meine erste Rallye gefahren. Damals noch als Beifahrer von meinem Vater. Wahnsinn wie die Zeit vergeht.“

Nach kurzer Überlegung war klar, dass sich Gassner jr. mit seiner Copilotin Ursula Mayrhofer am Karsamstag auf den Weg nach Niederbayern machen wird um den letztjährigen Sieg zu verteidigen. Leider muss der auffällige Gassner-Motorsport Lancer Evo X R4 zu Hause bleiben. Gassner jr. erläutert: „Wir dürfen im nationalen Bereich nicht mit unserem R4-Fahrzeug starten, weil die Klasse nicht ausgeschrieben ist. Dagegen sind alle anderen R-Klassen wie z.B. R3 erlaubt und sogar mit einem aktuellen Porsche darf man in der Gruppe H starten. Diese Klasse ist eigentlich für nicht homologierte Autos reserviert. Ich hoffe hier bessert man nach und misst nicht wieder mit zweierlei Maß.“ Aus diesem Grund wird der Mitsubishi Lancer Evo VIII eingesetzt, mit dem Gassner jr. / Mayrhofer die letztjährige 3-Städte Rallye gewinnen konnten.

Die Osterrallye in Tiefenbach wird die erste Rallye sein, die das neue Konzept Rally 200 Plus umsetzt. Durch diese Neuerung sind mehr Kilometer und somit auch längere Wertungsprüfungen erlaubt. Zu den Zielen erläutert Mayrhofer: „Wir wollen hier vor allem Spaß haben und freuen uns auf die schnellen Prüfungen.“ Viel Zeit dafür bleibt den Führenden in der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) allerdings nicht, denn bereits eine Woche nach Ostern steht der nächste Lauf zur DRM auf dem Programm. „Da müssen wir wieder richtig pushen“, lächelt Gassner jr.